Was will ich mir nicht schenken?

Was ich mir nicht schenken will? Meine Arbeit im Studienzentrum!
Ich habe so wunderbare Arbeitskolleg*innen, eine tolle Arbeit, die mir Spaß macht und oft wahnsinnig nette Gäste. Darauf zu verzichten ist echt hart. Seit März bin ich in Kurzarbeit, bis auf zwei Monate im Sommer komplett und das Studienzentrum fehlt mir jeden Tag. Klar, kochen tue ich auch zu Hause, aber wenn man gewohnt ist, für 50 Leute und mehr zu kochen, gelingt die Kartoffelsuppe zu Hause gar nicht mehr so gut.
Mein größter Wunsch ist…
… dass wir im nächsten Jahr im Haus wieder richtig durchstarten können und unsere Gäste wieder begrüßen und bewirten können. Darauf freue ich mich riesig und bin froh, dass unser Chef sagt, wir stehen an sich gut da.
Durch die fehlende Arbeit hatte ich dieses Jahr natürlich viel mehr Zeit als sonst für Familie und Hobbys. Ich bin zum ersten Mal Oma geworden: meinen Enkel gebe ich nicht wieder her! Und auch das enge Verhältnis zu meiner Töchtern macht mich froh und trägt mich durch die schwere Zeit. Außerdem war ich viel in der wunderschönen Natur rund um den Schliersee unterwegs und habe fotografiert – meine Leidenschaft!
Selbst wenn es immer derselbe See ist:
es gibt immer wieder andere Winkel, anderes Licht und tolle Momente. Wenn das Wasser so klar ist, dass der Berg sich darin spiegelt – dann wirkt es so, als gäbe es die Pandemie gar nicht.”
Gaby Ottys, Hauswirtschaftsmitarbeiterin und Köchin im Studienzentrum

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