Ferien mit Zukunft: Kirche als verlässlicher Ort für Kinder
Anschubfinanzierung und fachliche Begleitung für neue kirchliche Ferienbetreuungsangebote an Grundschulen in Bayern.
Anschubfinanzierung für Personal, Material oder erste Sachkosten
Bewerbung möglich, solange Förderplätze verfügbar sind
Kurzes Konzept einreichen, kein Bürokratiedschungel
Mindestens eine Ferienwoche soll Euer Angebot abdecken
Warum jetzt handeln?
Ab Sommer 2026 haben Grundschulkinder in Bayern einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, auch in den Ferien.
Viele Familien in unseren Gemeinden stehen damit vor einer neuen Realität: Sie brauchen verlässliche Betreuung, die mehr ist als bloße Beaufsichtigung. Kinder brauchen in den Ferien Orte, an denen sie spielen, staunen und Gemeinschaft erleben, wo ihnen jemand mit Herzblut begegnet.
Genau das kann Kirche. Kirchengemeinden, Dekanate und Jugendwerke sind in vielen Orten längst vertrauensvolle Partner für Familien. Wer jetzt ein Ferienangebot für Grundschüler:innen aufbaut, gestaltet aktiv mit und macht Kirche für Familien erfahrbar, die sonst wenig Berührungspunkte mit dem Gemeindeleben haben.

Was Ihr bekommt
Wir unterstützen neue Ferienbetreuungsangebote für Grundschüler:innen mit mindestens 1.000 € Anschubfinanzierung und begleiten Euch von der ersten Idee bis zur Umsetzung.
Euer Förderpaket im Überblick
- Mindestens 1.000 € Starthilfe für Personal, Material oder erste Sachkosten, gefördert durch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB)
- Fachliche Begleitung bei der Konzeptentwicklung, von der Idee bis zur Umsetzung
- Vernetzung mit anderen kirchlichen Trägern, Kommunen und Akteuren vor Ort, damit Ihr nicht alleine startet
Klingt gut? Dann meldet Euch jetzt, eine kurze Mail reicht.
Jetzt bewerbenKeine Vorkenntnisse nötig
Noch keine Erfahrung mit schulbezogener Jugendarbeit? Noch keine konkrete Vorstellung, wie ein Ferienangebot bei Euch aussehen könnte? Kein Problem, genau dafür ist die Beratung da. Wer Lust auf das Thema hat und das Gefühl „Da könnte etwas entstehen“, ist bei uns richtig.
Ihr seid nicht allein
Ein zentraler Baustein des Programms ist die Vernetzung: Wer mitmacht, wird Teil eines wachsenden Netzwerks kirchlicher Träger, die Ferienbetreuung aufbauen, und kann von den Erfahrungen anderer profitieren.
Austausch mit anderen Trägern
Lernt von Gemeinden, die dasselbe aufbauen: Ideen, Stolpersteine und Erfolge teilen.
Kontakt zur Kommune
Wir unterstützen Euch beim Gespräch mit Jugendamt und Gemeinde, als verlässlicher kirchlicher Partner.
Praxiswissen und Materialien
Konzeptvorlagen, Checklisten und Erfahrungsberichte aus der Praxis, damit Ihr nicht bei null anfangt.
Wir begleiten Euch Schritt für Schritt
Drei zentrale Aufgaben kommen auf Euch zu, und bei jeder davon seid Ihr nicht allein:
Den Kontakt zur Kommune herstellen
Ab 2026 ist Ferienbetreuung kommunale Pflichtaufgabe. Eure Gemeinde oder Euer Landkreis sucht aktiv nach Partnern, Ihr seid als kirchlicher Träger eine naheliegende Wahl. Wir helfen Euch, dieses Gespräch zu führen und Eure Rolle klar zu formulieren.
Ein Konzept entwickeln, das zu Euch passt
Was macht ein kirchliches Ferienangebot aus? Wie fließen Werte wie Gemeinschaft, Teilhabe und Glaube in den Alltag ein, ohne Zeigefinger, aber mit Haltung? Das erarbeiten wir gemeinsam in der Beratung.
Menschen finden, die mitmachen
Wer leitet das Angebot? Wer hilft mit? Gibt es Ehrenamtliche in der Gemeinde, Studierende im Praktikum oder Jugendliche, die Verantwortung übernehmen wollen? Wir helfen Euch, die richtigen Fragen zu stellen.
Bereit, loszulegen? Bewerbungen sind jederzeit möglich, noch bis Ende 2026.
Jetzt bewerbenWas Ihr davon habt
Gut gemachte Ferienbetreuung ist mehr als ein sozialer Dienst. Sie ist eine Einladung. Familien, die Ihr vielleicht nur von der Taufe, dem Schulgottesdienst oder aus dem Religionsunterricht kennt, erleben Kirche als verlässlichen Ort in ihrem Alltag. Auch für Familien, die aktuell keine Berührungspunkte mit Kirche haben, kann dies ein Moment des Kontakts sein.
Kinder erfahren, was christliche Gemeinschaft bedeutet, nicht durch Worte, sondern durch Erleben. Und für Eure Gemeinde entsteht ein Angebot, das sichtbar macht, wofür Ihr steht: Offenheit, Zusammenhalt, Fürsorge.
Gute Ferienbetreuung kann der Anfang von etwas sein, von regelmäßigen Kinderangeboten, von neuen Familienkontakten, von einer Gemeinde, die im Sozialraum wirklich präsent ist.

Was mit Förderung entsteht
Diese Projekte werden im Rahmen des Programms „Startkapital Ferienbetreuung“ gefördert und begleitet – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Wir zeigen auch Projekte in Planung, weil sie andere Gemeinden inspirieren können.
Peitinger Pfingst- und Herbstferienprogramm & Café Kaffeekanne
Evangelische Kirche Peiting-Herzögsagmühle
Abwechslungsreiches Ferienprogramm mit Sport, Basteln, Kochen und dem Café Kaffeekanne – bei dem Kinder alles selbst vorbereiten und anschließend Eltern, Großeltern und Bürger:innen bedienen. In enger Kooperation mit Vereinen vor Ort.
„Hier gebe ich mein Kind immer so gerne ab, weil es eine so familiäre Betreuung ist und ich mein Kind absolut gut aufgehoben fühle.“
Stimme einer Mutter aus PeitingTipp aus der Praxis: Die Zusammenarbeit mit Schüler:innen als Praktikumsnachweis ist in jeglicher Hinsicht ein Win-win – für die Schüler:innen und für das Team.
Inklusives Ferienangebot für Grundschulkinder in Lindau
St. Stephan-Christuskirche Lindau
Inklusives Angebot an 4–5 Tagen von 9–14 Uhr mit kreativem Programm und Mittagessen – in Kooperation mit Kinderschutzbund, Stiftung Liebenau, Familienzentrum minimaxi e.V., dem Grünen Klassenzimmer und der offenen Behindertenarbeit.
Lego-Bautage
Region West – Ev.-Luth. Kirchengemeinde Petersaurach
Biblische Geschichten werden nicht nur gehört, sondern mit Lego-Steinen gestaltet und im gemeinsamen Spiel erfahren. Beim Spielen, Singen und Essen steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt – und das Angebot lädt Kinder bewusst auch zum Kindergottesdienst und zur Jungschar ein.
Auch dabei sein? Bewerbungen sind jederzeit möglich – solange Förderplätze verfügbar sind.
Jetzt bewerbenFotos: quilia und Xavi Cabrera via Unsplash
So funktioniert der Antrag
Kein langer Antrag, kein Bürokratiedschungel.
Kurzes Konzept einreichen
Was wollt Ihr machen, für wen, mit wem und was braucht Ihr dafür? Ein bis zwei Seiten reichen.
Jederzeit möglich, solange Plätze verfügbarBeratung und Konzeptentwicklung
Wir begleiten Euch individuell bei der Weiterentwicklung Eures Konzepts und vernetzen Euch mit passenden Partnern vor Ort.
Umsetzung
Ihr startet, und wir sind weiter ansprechbar.
Kurze Abschlussdokumentation
Was habt Ihr erreicht? Was bleibt? Damit andere von Euren Erfahrungen lernen können.
Interesse? Bewerbungen sind jederzeit möglich, noch bis Ende 2026.
Jetzt bewerbenPersönliche Beratung, die zu Deiner Situation passt
Wir begleiten Dich mit fachlich fundierter Beratung, von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Nicht mit schnellen Lösungen, sondern mit einem Angebot, das zu Deiner Gemeinde, Deinem Jugendwerk und den Menschen vor Ort passt.
Gefördert von